Selbstbewusstsein erhöhen - es geht! Coaching und Hypnose in Glarus und Freienbach SZ

Aktualisiert: 4. Aug.



Wir beginnen mit einem Zitat:

«Wir verbringen einen großen Teil des Lebens damit, die Achtung anderer zu erwerben. Aber Selbstachtung zu gewinnen, darauf verenden wir wenig Zeit.» (Josef von Sternberg)

Der Selbstwert oder das Selbstwertgefühl, das wir über uns haben bzw. fühlen, bestimmt uns und unsere Umgebung ein Leben lang. Und überall. Ist das Selbstwertgefühl gut, können wir Probleme meistern und Ziele erreichen, fühlen uns stark und auch in Krisen gelassen. Ist es niedrig, so fangen wir uns jede Meinung ein, die jemand über uns äußert, hadern wir mit dem Schicksal oder zweifeln, an dem, was wir sagen oder tun. Wir alle haben das schon mal erlebt, nicht? Und das ist auch normal und menschlich. In vorliegendem Blog kannst Du viel Nützliches über dieses sehr wichtige Thema, dem Selbstbewusstsein, oder auch Selbstwertgefühl genannt, erfahren. Z.B. etwas über Energie- oder Selbstwerträuber, die das Selbstbewusstsein schmälern, sowie mit den Möglichkeiten, es zu steigern bzw. es zu stärken. Zunächst befassen wir uns mit der Frage, woher es kommt und wie es in der Vergangenheit geprägt wurde. Dann zeigen wir, was wir alles tun können, unser Selbstbewusstsein in einem gewissen Kontext zu steigern – hier am Beispiel Arbeitsplatz in einer juristischen Firma erklärt. Am Schluss findest Du unsere Adressdaten für ein kostenloses Kennenlerngespräch. Und ganz nebenbei kannst Du das Gelernte auch in ganz anderen Lebensbereichen für dich nutzbringend einsetzen. Wir laden dich nun ein, die folgenden Informationen zum Thema Selbstwert oder Selbstbewusstsein mit deinen eigenen Erfahrungen zu vergleichen und dann zu entscheiden, was du davon hältst. Wir sind uns aber sicher, dass du merken wirst, welche Teile für dich brauchbar sind und welche nicht. Urteile selbst.


Hinweise: Du kannst leicht zu den einzelnen Thementiteln weiterscrollen, sollte Dich ein Abschnitt nicht interessieren.


Was ist Selbstbewusstsein?

Das Selbstwertgefühl, umgangssprachlich meist als Selbstbewusstsein bekannt, ist das Immunsystem unseres Bewusstseins, so eine Stimme in mir. Wie es entsteht, ist noch nicht gänzlich geklärt. Es besteht aber die einheitliche Meinung, dass das (Grund-)Niveau des Selbstwertgefühls neben der genetischen Disposition insbesondere in der Kindheit geprägt wird. So können chaotische, gewalttätige oder überforderte familiäre Verhältnisse zu Trennungen, Ablehnungen, Abwertungen unterschiedlichen Grades und Ausmasses kommen, die den Selbstwert negativ beeinflussen.


Wie wurde es beeinflusst?

Gespeist wird es insbesondere durch die Art und Weise, wie wichtige Menschen uns sehen. Wenn z.B. unsere Eltern selbst kein großes Selbstwertgefühl haben, vielleicht mit dem Leben überfordert oder gar hilfsbedürftig sind, dann werden sie uns auch nicht viel zutrauen (können). Dies führt dann dazu, dass wir eine Identität entwickeln, uns sei wirklich nichts zuzutrauen. Hat sich erst einmal so ein Glaubenssatz etabliert, bestimmt er unser Selbstkonzept, also das Denken über uns selbst. Und solche Glaubenssätze bestimmen unsere Identität und dadurch unser (zögerliches) Verhalten.

Wenn Eltern hingegen ihren Kindern signalisieren, dass sie wertvoll sind, auch ohne dass sie etwas Besonderes leisten müssen, dass sie jedoch mit Übung und Eifer eine Menge erreichen können, dann werden diese Kinder die Überzeugung entwickeln können, dass dies tatsächlich in Ordnung ist. Wenn man ihnen signalisiert, dass sie nur liebenswert sind, wenn sie etwas leisten oder funktionieren, dann werden sie mit hoher Wahrscheinlichkeit immer das Gefühl haben, aus sich selbst heraus nicht zu genügen. Sie müssen dann viel leisten, um sich geliebt zu fühlen. Das hat selbstredend auch positive Auswirkungen auf die tatsächliche Lern- und Leistungsbereitschaft, führt jedoch zu einem unsicheren Selbstwertgefühl. Bemerkenswert ist auch, dass Menschen sich auch deshalb abwerten, weil es weniger weh tut, wenn man sich selber abwertet ("Ich bin dumm"), bevor ein Dritter das tut . Man immunisiert sich quasi im Vorfeld gegen Entwertung von Dritten ("Ich weiss ich bin dumm, Du hast recht"). Auch kleine Abwertungen oder sogar gut oder liebevoll gemeinte («Studier doch, Du Dummerchen!») Aussagen können je nachdem grosse Auswirkungen haben. Solche Auswirkungen enden mit sogenannten Glaubenssätze, die oft unbewusst oder halbbewusst wie eine Schaltplatte laufen: «Ich bin attraktiv»; «Die Welt ist böse»; «Andere haben Recht»; «Ich schaff das nicht» oder sich in Wut, Neid oder Trauer äussern.


Wie uns unsere soziale Gruppe sieht, ist die eine Komponente. Kinder, Jugendliche und Erwachsene verzichten aber auch bewusst oder meist unbewusst auf ihre Bedürfnisse und richten sich nach den Bedürfnissen von Dritten, um ihre Zugehörigkeit zur Gruppe resp. zur Familie nicht zu gefährden. Ist z.B. ein Elternteil depressiv, dann wird das Kind seine Bedürfnisse den Bedürfnissen des Elternteils unterordnen, um dessen Liebe nicht zu gefährden. Mit der Konsequenz, nicht glücklicher als dieser Elternteil sein zu dürfen. Unterordnung, Opferbereitschaft oder auch die Suche nach Zuspruch und Anerkennung von anderen Menschen sind also typische Verhaltungsweisen, um sich die Zugehörigkeit zu einer Gruppe zu erhalten.


Unser damalige soziale Status sowie wie unser soziales Umfeld - insbesondere die Familie - uns sah, haben das Selbstbewusstsein massgebend beeinflusst

Viele Menschen mit solchen Mustern arbeiten in «helfenden» Berufe, da sie das in der Kindheit schon gut gelernt haben.


Weitere Selbstwertkiller sind faule Kompromisse in Beziehungen, sei es privat oder im Beruf. Faule Kompromisse, bei welchen die Bedürfnisse nicht ausgeglichen sind, kosten Energie und schmälern dadurch den Selbstwert. Sie sind quasi wieder eine Unterordnung oder Aufopferung gegenüber den Interesse Dritte, diese werden über die eigenen Bedürfnisse gestellt. So kann eine längere unbefriedigende Partnerschaft sich massivst negativ auf den Selbstwert auswirken, gerade auch nach der Trennung, weil dann das Bedauern dazukommt. Auch schlechtes Gewissen aus der Kindheit oder im Erwachsenenleben haben dieselben Folgen, nämlich, dass der eigen Wert in der sozialen Gruppe tiefer zu liegen kommt, weil man auf Befriedigung eigener Bedürfnisse verzichtet. Manchmal kommt es auf vor, dass wir vermeintliche Schuld auf uns geladen haben, z.B. wenn ein Kind glaubt, verantwortlich für die Scheidung der Eltern gewesen zu sein. Es wird dann diese Schuld ein Leben abarbeiten versuchen wollen.


Das Selbstwertgefühl kann durchaus auch hoch und ausgeprägt wirken, solange man von anderen mit Anerkennung gefüttert wird. Versiegt dieser Anerkennungsstrom jedoch, dann bricht das Selbstwertgefühl in sich zusammen, bis es wieder von außen aufgebaut wird. Meistens kompensieren wir Menschen mangelndes Selbstwertgefühl in anderen Lebensbereichen. So kann z.B. ein im Privatleben schüchterner Mann seinen Selbstwert mit Erfolg im Beruf ausgleichen. Es scheint auch, dass wir Menschen im Laufe des Lebens selbstbewusster zu werden scheinen, was wahrscheinlich mit der wachsenden Lebenserfahrung in Zusammenhang steht.


All das führt dazu, dass Menschen mit geringen Selbstwert in einem gewissen Kontext nur oder generell sich selber nur schwer was zutrauen und ihre Bedürfnisse, Wünsche oder Bewertungen anderer als Leitlinie für ihr Handeln einsetzen, und ihre eigenen Wünsche, Bedürfnisse und Werthaltungen hintenanstellen.


All das tönt jetzt vielleicht etwas betrübend, aber ich kann beruhigen: Es ist völlig normal, jeder Mensch hadert in einem gewissen Bereich. Nehmen wir z.B. den Kontext Arbeit.


Folgen Situationen sind typische Anzeichen für Veränderungspotential bzw. zu optimierenden Selbstwert im beruflichen Kontext:

· Nicht delegieren können

· Nicht nein sagen können zu Klienten oder Vorgesetzten

· Sich um alles kümmern müssen

· Gestresst bleiben;

· Übertriebene Angst vor Fehlern oder Versagen

· Sich ständig vergleichen;

. Neid und Eifersucht

· Andere klauen oder zerstören deinen Erfolg

· Anerkennung und Zustimmung (Beachtung) bei Kollegen und Vorgesetzten suchen

· Perfektionismus

· Entwertung durch andere (Mobbing)


Weitere Beispiele selbstwertreduzierenden Strategien: "Ich bin langweilig! Ich habe nichts aus meinem Leben gemacht Ich hätte alles machen müssen! Ich darf keine Fehler machen!

Ich muss mehr verdienen."


Selbstbewusstsein ist ein selbstgesteuerter innerer Prozess (Strategie)

Wir wir gesehen haben, ist das Selbstbewusstsein oder das Selbstwertgefühl also immer begleitet mit negativen Gendanken in Form von Glaubenssätzen («Ich bin erfolglos, deshalb bin ich nichts wert»). Interessant ist, dass solche negativen Glaubenssätze oder Selbstwerträuber an sich nicht fortbestehen und sich von selbst auflösen. Dies weil sie im Grunde genommen nichts anderes als ein innerer gedanklicher Prozess (Strategien) sind, eine Abfolge von inneren Gedanken, Bildern, Gefühlen, Handlungen, fast immer unbewusst. Waren solche Strategien – wie oben erwähnt – einmal aus der Sicht des Kindes nützlich, ja lebensnotwendig, da ein Kind von seinen Kindern auf die Zugehörigkeit und Schutz angewiesen ist, erweisen sie sich später als hemmend. Sie bleiben deshalb bestehen, weil wir sie immer und immer wieder aufrechterhalten, laufen lassen wie eine Schaltplatte und nicht reflektieren. Es erfolgt kein Up-Date. Die gute Botschaft ist, dass dieser Prozess leicht verändert werden kann. Viele Klienten sind hoch erstaunt, dass Veränderung plötzlich eintreten kann, obschon das Anliegen schon so lange bestanden hatte.



Es geht! - Selbstwertgefühl verbessern

Da wir es ja selbst sind, die durch unser Denken, Fühlen und Handeln bestimmen, wie es um unser Selbstwertgefühl bestellt ist, können wir durch eine Veränderung unseres Denkens, unseres Fühlens und unseres Handelns auch unser Selbstwertgefühl ändern. Das Selbstwertgefühl ist Produkt unseres Denkens, Fühlens und Handelns. Und es wirkt natürlich wiederum auf unser Denken, Kühlen und Handel zurück.


In diesem Kapitel soll nun dargestellt werden, wie man selbstwertschwächendes Denken in subjektiv stimmiges selbstwertstärkendes Denken transformiert werden kann. Pauschale Patentrezepte gibt es natürlich nicht. Erprobt und bewährt haben sich in der Praxis folgende Lernebenen, wo Veränderung einsetzen kann:


Erhöhung auf der Ebene des Akzeptierens:

Wie du wahrscheinlich weisst, ist eine äusserst wirkungsvolle Intervention, wenn Menschen akzeptieren, was gerade ist. Diese Weisheit ist nicht neu und wird in vielen Religionen (Christentum: «Herr, Dein Wille geschehe») oder Ideologien (Buddhismus: «4 Pfade der Weisheit») gelehrt, scheint aber in unserer liberalen, demokratischen Marktwirtschaft vergessen gegangen zu sein. Wie dem auch sein, sich eingestehen, was gerade ist, z.B. in einem gewissen Bereich oder generell, z.B. eine Schwäche zu haben, befreit vom inneren Druck, etwas verändern zu müssen und sich fehlerhaft zu fühlen. Und dieser Druck belastet. Und wir befreien uns vor dieser Belastung nur zu gern mit Verleugnen, Verdrängen, Ausweichen, Ablenken und vieles anderes. Das kostet aber wieder viel Energie und es findet keine Veränderung statt. Es kann daher sehr wohltuend sein, sich seine eigenen Schwächen einzugestehen. Kraftsätze können helfen, z.B. «Ich anerkenne, dass ich nicht gerne vor Leuten auftrete. Auch wenn ich diese Scheu oder diese Blockade habe, bin ich dennoch 100 % in Ordnung, so wie ich bin. Ab jetzt gönne ich mir elektrisierende Auftritte!»

Es gibt noch zahllose andere Methoden aus der Religionen, Psychologie und Coaching, die Kraft des Momentes nutzen zu lernen. Wir favorisieren klar die Klopftechniken mit Selbstkräftigungssätzen z.B. nach PEP (Prozess- und Embodiment fokussierte Psychologie in Coaching). Die Techniken sind sehr einfach und rasch zu erlernen.


Beispiele für Selbstakzeptanzübungen : «Auch wenn ich…

langweilig bin, der Meinung bin, nichts aus meinem Leben gemacht zu haben, meine, ich hätte die Dinge noch viel besser machen müssen, ... glaube keine Fehler machen zu dürfen, ... Angst habe, dass... andere mich blöd finden und ablehnen,


... bin total in Ordnung, so wie ich bin und bin mit meinen Leistungen einverstanden."


Beispiele für selbstwertsteigernden Werbeclaim bzw. Strategie Auch ich bin interessant! Ich habe eine Menge zu erzählen! Ich bin stolz auf das, was ich erreicht habe! Auch wenn ich nichts Großes leiste, bin ich dennoch liebenswert! Ab jetzt stehe ich dazu, wie ich die Dinge gemacht habe! 80% reichen massig aus! Ich habe ein verdammtes Anrecht auf meine eigenen Fehler! Ab jetzt erlaube ich mir, einfach mal Fehler zu machen. Man darf mich und das, was ich mache, auch blöd finden! Ich finde mich gut so, wie ich bin!


Erhöhung auf der Ebene des Fühlens:

Emotionen können sehr kraftvolle Ressourcen sein, den Selbstwert zu steigern. Auf der Ebene der Emotionen geht es einerseits darum Emotionen, welche entweder über- (keine Angst empfinden) oder unterreguliert (sofortiger Wutausbruch) werden oder in qualitativer Hinsicht (z.B. Wut statt Angst; Trauer statt Freude etc.) verschoben sind, wieder auf ein ausgewogenes Mass zu regulieren. Gerade Selbstvorwürfe oder Fremdvorwürfe, überhöhte Erwartungshaltungen sowie damit verbundenen Gefühle wie Wut, Scham, Trauer etc. schwächen, weil man dadurch an Autonomie verliert.


Erhöhung auf der Ebene der Ressourcen (Stärken):

Die eigenen Stärken vertiefen und innere (z.B. Talente) und äussere Ressourcen (z.B. Freunde und Familie) festigen kann sehr gut helfen, das Selbstwertgefühl in allen Lebensbereichen zu erhöhen. Deswegen ist ein Ressourcen-Mindmap in jedem Coaching ein Muss. Gerne bauen wir mit ihnen gemeinsam ihre Kompetenzen und Stärken aus für ein gestärktes Lebensgefühl und mehr Erfolg im Beruf.


Erhöhung auf der Ebene der Zielvorstellung (Vision)

Sie kennen das selber. Kennt man seine Mission oder das Ziel, fällt uns alles viel einfacher. Wir handeln wie automatisch, Dinge fallen uns zu und Freude macht es auch noch. Wir konzentrieren uns auf das, was gerade ist, und lassen uns wie automatisch vom Ziel leiten. Es kann sich daher sehr lohnen, sich in einem Bereich oder generell ein Ziel zu setzen. Am besten ein solches, welches mit den eigenen Werten übereinstimmt, um auch wirklich anziehend zu sein. Gerne sind wir dir der Bestimmung deiner Lebensziele behilflich.


Erhöhung auf der Ebene Strategie:

Schlechte Gewohnheiten, was ein schlechtes Selbstwertgefühl im Grunde genommen ist, sind unbewusste Abfolgen von inneren Bildern, Gedanken und Gefühlen, woraus ein bestimmtes Handeln resultiert. Solche Gewohnheiten können aber die Entwicklung des Selbstwertgefühls später blockieren, wenn sie unreflektiert bleiben. Hier kann gut mit einem Coaching angesetzt werden, in dem der innere Prozess analysiert, reflektiert und verändert wird. Bereits das verändern von abgespeicherten Bildern kann den Selbstwert erhöhen. Wir sind auf Glaubenssätze und Strategien spezialisiert und warten auf Deine Kontaktaufnahme.



Wir hoffen, du hast einige interessante Informationen erhalten rund um das Thema Selbstbewusstsein oder Selbstwert. Du bist in deinem Leben schon weit gekommen. Warum nicht noch einen Schritt weiter? Ein erhöhtes Selbstwertgefühl macht es möglich. Du könntest nun auf den verschiedenen Ebenen anfangen zu üben, deinen Selbstwert zu erhöhen. Gerne stehen wir Dir mit all unserer Erfahrung und Engagement zur Seite.


Du hast beschlossen, dass du jetzt von Unsicherheiten und Zweifeln endgültig genug hast und dein Vertrauen und Zuversicht stärken willst? Gerne unterstütze ich dich bei deinem Vorhaben. Es ist ein Gespräch wert und urteile selbst. Viele Klienten haben über eine rasche Änderung Rückmeldung gegeben!


Oliver Streiff | Coach | in Glarus, in Freienbach SZ, Zürich

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