Hypnose – den inneren Reichtum mit Hypnose nutzen

Aktualisiert: Sept 26


Vorliegender Blog will aufzeigen, auf welch einfache und spielerische Weise mit Hypno-Coaching oder Trance-Arbeit persönliche Anliegen erkundet und gelöst werden können. Gleichzeitig möchte er den Lesern näherbringen, was Trancezustände überhaupt sind und wie mit Trance gearbeitet wird. Denn das ist insofern von Bedeutung, weil die meisten Menschen Trancearbeit mit Hypnosen vom Fernsehen, Büchern etc. in Verbindung setzen und sich etwa etwas mit ins Pendel schauen, Fingerschnipsen oder ähnliches vorstellen. In der Praxis präsentiert sich demgegenüber ein ganz anderes Bild: Trancearbeit ist immer Selbsthypnose! und Induktionen und die Interventionen erfolgen einladend, sanft und kooperativ. Der Hypnocoach gibt lediglich Angebote und Einladungen, während der Coachée für den Prozess verantwortlich bleibt. Während ein Teil immer da bzw. präsent ist, öffnet ein anderer Teil die Türe zum eigenen kreativen Unbewussten. Hypnose hat daher grosse Ähnlichkeiten mit autogenem Training, dem Focusing und viele anderen Methoden, das heisst, sich etwas vorstellen und darauf fokussieren. Auch Sport oder Yoga etc. sind Entspannungstrancen im weiteren Sinne.


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«Wozu Hypnose?»

Menschen sind das Ergebnis ihrer kleinen und grossen Gewohnheiten. Die wir haben seit der Kindheit, und vor allem in der Kindheit haben wir viele Muster im Verhalten, Fühlen, Denken und Handeln gelernt, um zu überleben und sozialverträglich zu sein und mit Spannungszuständen umgehen zu können. Gutes Beispiel sind etwa Verhaltensgewohnheiten wie z.B. stehen bleiben bei roter Ampel, Schuhe putzen vor dem Eintreten etc. Wir sind also voller Automatismen (Muster) und das ist auch gut so. Solche Muster sind aber manchmal auch Blockaden, die verhindern, dass wir so leben, wie wir leben wollen (z.B. Angst eigene Meinung zu sagen). Damit unsere Umwelt uns und solch einmal für uns lebenswichtigen Muster nicht zu leicht beeinflussen kann, haben wir einen inneren Türwächter, der wie eine Blockade wirkt oder wie eine Fire-Wall. Das ist sehr sinnvoll, denn ansonsten liefen wir ja Gefahr, dass wir uns wertvollen und überlebenswichtigen Muster einfach wieder verlieren würden. Dieser innere Wächter ist sehr stark und stoppt etwas 99% von den Informationen, die wir täglich erhalten, und auch den Gedanken-Quark, den wir haben. Mit der Hypnose kann nun dieser innere Wächter leichter umgangen als rein kognitive Arbeit, das heisst Arbeit im Gespräch. Veränderung wird dann einfacher möglich.


Was während der Trance passiert:

Ein grosser Teil der Hypno im Coaching ist sich etwas Anderes vorstellen, also im Erleben von Zuständen, Bilder oder Gedanken. Daher gibt sehr viele Ähnlichkeiten mit der Meditation, mit Fantasiereisen, dem Autogenen Training oder dem Tagträumen oder das automatisierte Autofahren auf langen Strecken etc., was jeder kennt. Dabei sind Bilder oder Gedanken nur ein Teil der Wahrnehmung oder Erinnerung. Die Wissenschaft gehe heute nicht mehr von abgetrennten Teilen aus. Am Meisten, und gerade Vergangenes wird auch im Körper gespeichert. Es kommen daher immer wieder fragen, wie sich das im Körper anfühlt. Deswegen ist auch Sport und Yoga etc. eine optimale Entspannungstrance im weiteren Sinne.

Nur äusserst wenige Klienten sind in einer Trance völlig weg (v.a. bei sehr tiefer Entspannungstrance), weil sie das dann auch wollen. Mehr als 90 % der Klienten sind zum Teil da, präsent, und zum Teil am Träumen. Das ist auch gut so, denn jeder Coach will ja aktive mit dem Klienten am Anliegen arbeiten können («Was für Bilder tauchen auf? Was denken Sie in diesem Moment? Wie fühlen sie sich? Stellen Sie sich nun vor…» etc.). Alles was entdeckt wird, ist ein kleiner Schatz, mit dem weitergearbeitet kann.

Hypnose bzw. Trancearbeit kann zusammenfassend somit als natürlicher Zustand der Aufmerksamkeitsfokussierung, oft in Entspannung, verstanden werden, in dem das bereits Vorhandenes oder Vorschläge seitens des Coachs – das Denken, Fühlen, Wollen u. a., zu ändern – leichter angenommen werden können, weil alltägliche Gewohnheiten, Beschränkungen und Muster («Innerer Wächter») in den Hintergrund rücken.




"Trancen sind Chancen":

Wirkbereich der Hypnose:

Durch imaginatives Erfühlen, Spüren, inneres Sehen können wir einiges erreichen und bewirken: