Depression - sich kompetent begleiten lassen mit Coaching und Hypnose



Du hast genug davon, Dich antriebslos und ratlos zu fühlen und die Sinnlosigkeit der Welt zu betrauern und willst neue Wege gehen? In vorliegendem Blog möchte ich dir einige nützliche Informationen mitgeben, die dir den Weg dazu ebnen helfen. Und ganz nebenbei kannst du das Gelesene auch in ganz anderen Lebensbereichen für dich nutzbringend einsetzen, z.B. im Beruf, in der Freizeit, bei deinen Kindern etc. Was wirst Du lernen? Du erhältst erstens Informationen, was im Allgemeinen die Ursachen für depressive Zustände sind. Zweitens zeige ich dir, was du alles gegen deine Niedergeschlagenheit und Leere machen kannst. Schliesslich lasse ich dir meine Kontaktdaten zukommen für ein Kennenlerngespräch, damit du eine Anlaufstelle hast. Zielgruppe sind Menschen, die sich zum ersten Mal intensiv mit diesem Thema ausserhalb der klassischen Medizin beschäftigen möchte oder solche, die bereits in Behandlung stehen oder standen und neue (Handlungs-)Impulse suchen. Ich weiss, jedes Leiden ist höchst individuell. Deshalb lade ich dich ein, die folgenden Informationen zum Thema Depression begleiten mit deinen eigenen Erfahrungen zu vergleichen und dann zu entscheiden, was du davon hältst. Meine Berufung als Coach sehe ich darin, Mensch in ein neues Leben mit mehr Möglichkeiten und Freiheiten zu unterstützen und zu begleiten.


die Vielfalt des Leidens

Deprimiert, betrübt, lustlos. Wer kennt das nicht? Die Depression oder die Antriebsschwäche ist heutzutage ein sehr häufig anzufindendes Phänomen. Sie beeinflusst unser Fühlen, Denken und Handeln. Hoffnungslosigkeit und Gefühlstaubheit machen sich breit wie ein ungebetener Hausgast. Das Leben scheint farblos, freudlos, sinnlos. Auslöser sind oft anhaltende Stresssituationen, das Erleben von Entwertung, Erniedrigung oder der Verlust einer geliebten Person. Schuld und Minderwertigkeitsgefühle, kreisende Gedanken und Ängste sind typische Symptome. Depressive Menschen können sich schlecht konzentrieren und entscheiden, sind reizbar und unsicher. Viele sind nicht mehr in der Lage, einfachste Tätigkeiten zu verrichten. Mit Willen oder Disziplin hat all dies nichts zu tun. Depressionen äussern sich auch körperlich: etwa mit Schlafstörungen, fehlendem Appetit, Rücken- oder Kopfschmerzen etc. Mit der gebückten Haltung, die viele Depressive einnehmen, wird die seelische Last sogar äusserlich sichtbar. Und nicht genug: Betroffene quälen sich unnötig mit Vorwürfen und Scham «ich muss, aber ich kann nicht". Dafür schäme ich mich.


Wie Depression entstehen kann...

Die Ursachenklärung ist noch nicht abgeschlossen. Neben organischen Ursachen können insbesondere einschneidende Erlebnisse in der Kindheit oder im Erwachsenenalter uns verletzlicher und anfälliger für depressives Empfinden machen. Traumatische Ereignisse können sich sogar mit unserem Erbgut verknüpfen. Aber auch das Überverwöhnen von Kindern oder wenn Eltern ihnen alles abnehmen, um Kinder von der harten Realität zu bewahren (oder sich selber liebenswürdig zu fühlen) können depressive Zustände begünstigen. Heute geht man mehr und mehr davon aus, dass depressive Zustände letztlich eine Art Notfallsystem sind, welchen in engem Zusammenhang mit einem Ungleichgewicht von Geben und Nehmen in einem sozialen System stehen. Folgendes Beispiel soll das genauer zeigen: Ein Mensch hat in der Kindheit gelernt, dass es die Aufmerksamkeit und Zuwendung seiner Eltern erhält, wenn der Betroffene sich um andere Person im Familiensystem kümmert. Oder kümmern muss z.B. bei kranken oder überforderten Eltern. Das bedeutet zwangsläufig, dass der Betroffene die eigenen Gefühle und Bedürfnisse zurückstellen muss. Der gefühlte Selbstwert im sozialen System bleibt niedrig, weil solche Menschen nie gelernt und deshalb Mühe haben, sich für sich einzusetzen, Ziele zu entwickeln, Wutkraft zuzulassen, mitunter besser gelernt haben zu geben statt zu nehmen. Und dann natürlich so gesehen und behandelt wreden. Dieses erlernte Muster dauert - wenn unreflektiert – fort bis ins Erwachsenenalter. Und jetzt kommt der springende Punkt: Ist der Energiespeicher über eine längere Zeit erschöpft, schaltet das innere System auf Shutdown, es fährt total hinunter, um nicht noch mehr Energie ans System (Geschäft, Familie, Partner, Kinder etc.) zu verlieren, auch wenn der Antrieb bzw. die Energie eingeschränkt werden. Gleiches Verfahren gilt für viele andere Konstellationen, z.B. bei Burn-out durch Überanstrengung, dauerhafte Unterordnung, schlechte Kompromissen in Beziehungen oder Arbeit, Schuldgefühle etc. Depression kann also immer als Notprogramm bei Erschöpfungszuständen gesehen werden.


Die vielen roten Ampeln zur Depression

Wie Du wahrscheinlich weißt, gibt es nicht nur eine Depression, den man hat oder vom Schicksal zugeworfen wird. Sie entsteht in unserem Innern. Es gibt auf der Ebene des Körpers sowie des Gehirns zahlreiche Systeme (emotionale und kognitive Kontrollsysteme), die an der Entstehung der Depression massgebend beteiligt sind:


- Körper

- Peripheres Nervensystem und Wirbelsäule

- Stammhirn

- Wahrnehmende Instanz

- Bewertende Instanz

- Gefühlsinstanz

- Soziale Instanz


In erster Linie spielt es eine grosse Rolle, den Kreislauf wieder anzuregen. Sport, Ausdauer wie Krafttraining, eignen sich hervorragend, das Gemüt anzuregen. Dies weil beim Sport Glückshormone ausgeschüttet werden und beim Krafttraining die Willenskraft gestärkt.


Es spielt auch eine Rolle, ob die Hirnaktivität – als Einheit mit dem peripheren Nervensystem sowie mit der Wirbelsäule - als solche gerade dämmrig oder hochaktiv sind. Hochaktive Systeme können das Symptom zusätzlich verstärken, was insbesondere bei Ängsten, Sorgen, Befürchtungen, schlechte Erwartungshaltungen, Sinnfrustation der Fall ist. Aber auch durch die angeborenen Notfallprogramme (Kampf, Flucht, Lähmung, innerer Totalrückzug) wird das System unnötig aufgeheizt und Energie verbrannt. Das ist der Grund, weshalb sogenannte Entspannungs- und Achtsamkeitsübungen empfohlen werden. Sie beruhigen das System und Energie wird gespart. Studien haben ergeben, das bereits 30 Mal atmen in wenige Minuten das System total beruhigen.


Weiter gibt es eine Instanz, die für distanziertes Registrieren von Ereignissen zuständig ist (wie annehmen, ablehnen, leiden, hinnehmen und andere). Manche Menschen sind fähig, Gemütszustände zu registrieren und dann sich davon zu distanzieren, andere geben sich voll hinein und bleiben darin, wiederum andere verdrängen ihn mit Substanzmitteln oder Handykonsum etc. Es versteht sich von selbst, dass die erste Variante die hilfreichste ist. Das kann mit schönen Imaginationsübungen geübt werden.


Eine andere Instanz für die emotionale Beteiligung (limbisches System) an diesen Ereignissen. So reagieren manchem Menschen bei Depression mit Scham, Selbst- oder Fremdvorwürfen (Projektion). Andere werden traurig oder verzagen etc. Eine andere Komponente sind für uns Säugetiere die Verbindung und Beziehung resp. die Zugehörigkeit zu anderen Menschen. So berichten, dass die Depression deutlich nachlässt, wenn sie gut sozial eingebettet sind und sich zu jemanden verbunden fühlen. Eine Aufgabe im System kann Wunder wirken.


Eine Wertungsinstanz beurteilt, welche Folgen die Ereignisse für einen haben ("Ist das schlimm oder nicht?"). Das ist oft eng mit der Lerngeschichte eines Menschen verbunden. Diese kann sehr gut in einem Coaching reflektiert oder gar umgeschrieben werden (rescripting, decision installer).


Zu guter Letzt hat haben Depressionen immer eine systemische Komponente wie Beziehungsgestaltung, Rollenbilder, Erwartungen, dysfunktionale Loyalitäten anderer u.v.a. Hierhin fällt auch der sekundäre und tertiäre Krankheitsgewinn, wenn durch das Symptom in bewusst oder unbewusst Vorteile für sich oder andere angestrebt werden.


Es gibt noch viele weitere Instanzen, die sich alle irgendwie bedingen. Diese Instanzen sind auch für Stress oder chronische Schmerzen massgebend. Das ist auch der Grund, weshalb depressive Menschen immer auch etwas gestresst sind und körperliche Schmerzen beklagten. Sie sind daher einfach andere Seiten der gleichen Medaille.


Wie du dir helfen kannst

Es braucht nicht viel: Melde Dich bei mir für ein Kennenlerngespräch. Wir definieren das Problem und Ziel und stellen ein Programm für die verschiedenen Schaltstellen zusammen -und legen dann gleich los! Viele Klienten berichten von einer raschen Erleichterung und staunen, was für sie wieder möglich wird. Dabei kommen dir meine langjährigen Berufserfahrung sowie die Ausbildungen an namhaften Schulen in Deutschland (SGD, Dr. Migge Seminare, Schema-Institut München) sowie in Zürich (NLP-Institut Zürich) zugute. Wichtig: Da nie ausgeschlossen werden kann, dass schwerwiegende organische oder psychische Erkrankungen (mit)wirken, setze immer als erstes ein Besuch bei der Hausärztin oder deinen Hausarzt voraus. Ein Mitwirken am gleichen Strang fördert zudem den Veränderungsprozess.


Ich warte schon darauf, Dich persönlich kennenzulernen. Die Kontaktdaten sowie die Preise findest Du auf der Homepage (www.nimm8.ch).


Urteile selbst, wie rasch sich die Situation für dich verbessern kann.


Oliver Streiff, nimm8-Cochaing, Coaching und Hypnose in Glarus und Freienbach

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